Cocky
Vor einiger Zeit las ich von einer bedauerungswürdigen Kreatur, die als das häßlichste Tier der Welt eine gewissen Anhängerschar gefunden hatte. Es war ein Hund und er war wirklich potthäßlich und er war gestorben. Leider habe ich bisher keinen Link zu dieser Geschichte gefunden...
...Nun brachte mein mich besuchender Onkel aus dem alten Familienbesitz auch ein "Milus´Sammelbuch (mit kartiert-gummierten Linien)" mit, in dem ein Vorfahr´ Zeitungsausschnitte aus der (ersten) Vorkriegszeit gesammelt hatte, die sich rund um das Thema Zoologische Gärten rankten.
Dort fand ich auch einen Artikel über ein noch bedauerungswürdigeres Geschöpf mit dem Namen Cocky. In dem Artikel aus der Berliner Illustrirten Zeitung vom 23.10.1913 wurde von einem 1796 "geborenen" Papagei berichtet, der zum Zeitpunkt des Erscheinens des Artikels gerade 117 Jahre alt geworden war, in Sidney lebte (und vielleicht heute noch lebt :-)) und als Erbstück weitergegeben wurde.
Der Zahn der Zeit hatte an ihm heftig genagt, ihm waren die Federn ausgegangen, die Flügel sind nur noch hautumhüllte Knochen (siehe Blog-Eintrag vom 12.03.
und hier insbesondere das Bild) und der gesamte Rumpf war nur noch von lederner, rissiger Haut umhüllt. Das größte Kuriosum war jedoch sein Schnabel, der ihm am Fressen hinderte. Der Vogel wurde nur noch mit Maisbrei ernährt. Im Artikel heißt es abschließend: "Sonst geht es ihm ganz gut; er ist geistig rege, schaukelt sich im Käfig auf und nieder und begrüßt seine Freunde mit einem deutlich gekrächzten 'Willkommen Gentlemen!' "
...Nun brachte mein mich besuchender Onkel aus dem alten Familienbesitz auch ein "Milus´Sammelbuch (mit kartiert-gummierten Linien)" mit, in dem ein Vorfahr´ Zeitungsausschnitte aus der (ersten) Vorkriegszeit gesammelt hatte, die sich rund um das Thema Zoologische Gärten rankten.
Dort fand ich auch einen Artikel über ein noch bedauerungswürdigeres Geschöpf mit dem Namen Cocky. In dem Artikel aus der Berliner Illustrirten Zeitung vom 23.10.1913 wurde von einem 1796 "geborenen" Papagei berichtet, der zum Zeitpunkt des Erscheinens des Artikels gerade 117 Jahre alt geworden war, in Sidney lebte (und vielleicht heute noch lebt :-)) und als Erbstück weitergegeben wurde.
Der Zahn der Zeit hatte an ihm heftig genagt, ihm waren die Federn ausgegangen, die Flügel sind nur noch hautumhüllte Knochen (siehe Blog-Eintrag vom 12.03.
und hier insbesondere das Bild) und der gesamte Rumpf war nur noch von lederner, rissiger Haut umhüllt. Das größte Kuriosum war jedoch sein Schnabel, der ihm am Fressen hinderte. Der Vogel wurde nur noch mit Maisbrei ernährt. Im Artikel heißt es abschließend: "Sonst geht es ihm ganz gut; er ist geistig rege, schaukelt sich im Käfig auf und nieder und begrüßt seine Freunde mit einem deutlich gekrächzten 'Willkommen Gentlemen!' "

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